Shuji no Kon

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Im Beitrag zum Erlangen des ersten Dan schrieb ich, dass die leere Hand so leer garnicht ist. Karate do ist seit je her mit Waffen verbunden. Natürlich kommt erst das Üben ohne Waffen, das Üben mit Partner, imaginär und dann auch in Bunkai …
Aber es gibt noch mehr. Die nächste Stufe, des Übens und Verstehen des Kampfes ist die mit Waffen (Bo Stab, Sai Gabel, Bokken, Tonfa, etc.). http://karatedo.npage.de/waffen.html
Auch da gibt es wiederholte Abläufe, die Kata.

Übrigens, Gichin Funakoshi meisterte einige Kata mit Stock, darunter auch die Shuji no kon. Ich habe auch gelesen dass sein Vater ebenfalls ein Meister der Waffenkunst war.

Shuji no Kon – eine Kata mit Bo-Stock

hier eine einfach gehaltenere Version

Die Kata ist gut geeignet um erste Abläufe zu erlernen, obwohl sie eine ältere Stockkata ist und als mittelschwer gesehen wird.

Prüfung !

Laut Wikipedia ist die Prüfung ein Verfahren, bei dem Kenntnisse oder Fertigkeiten, auch die allgemeine Leistung durch zum Beispiel eine bestimmt Aufgabenstellung festgestellt werden.
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Genau das haben wir am 23.03.2018 gemacht. Wir haben die Grün- und Braungurte getestet und können feststellen, alle haben ihre Aufgabenstellung, bzw. die Anforderung an die Aufgabenstellung erfüllt. Dabei haben wir festgestellt, dass der Weg, welchen wir gemeinsam gehen wollen, eingeschlagen ist. Jeder hat sich verbessert, jeder ist an seine Grenzen gegangen … das ist Karate do .. weiter so

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Vier kraftvolle Geisteshaltungen des traditionellen Karate

KARATEbyJesse: Vier kraftvolle Geisteshaltungen des traditionellen Karate

Alles beginnt im Kopf. Mit einer sehr schlechten Geisteshaltung kommst du morgens nicht einmal aus dem Bett. Beim Karate ist das nicht anders. Die Kunst des Karate kennt verschiedene Geisteshaltungen. Heute möchte ich dir vier davon vorstellen: Shoshin, Mushin, Fudoshin und Zanshin. Aufgepasst!

#1: Shoshin – Geist des Anfängers
#2: Mushin – Nicht-Geist
#3: Fudoshin – Unerschütterlicher Geist
#4: Zanshin – der verharrende Geist

Das sollte zur Pflichtveranstaltung eines jeden Karateka werden …

Quelle:

https://www.kdnw.de/index.php/karate/karatebyjesse/2331-karatebyjesse-vier-kraftvolle-geisteshaltungen-des-traditionellen-karate

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Dan Prüfung

Heute sind 5 von unserem Verein losgezogen um in der Ferne das Glück zu finden. Das kam aber nicht von ungefähr. Sie wussten sehr wohl was sie tun. Lange haben sie sich vorbereitet und fleißig geübt. Immer und immer wieder. Grundschule, Kata und die Bunkai. Dann die Bunkai, die Kata und die Grundschule.
Und dann war es soweit, der 23.02.2018, nicht nur ein denkwürdiger Tag für den Eishockeysport in Deutschland. Auch für unseren Verein ein Leuchtfeuer in diesen Tagen.
Wir haben alle die Prüfung zum 2. Dan abgelegt, also bestanden.
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Wir sind auf dem Weg …

Kampfrichterlehrgang 14.01.2018

Kampfrichterlehrgang.
Auch wenn Wettkampf in unserem Karatestil keine Rolle spielt, wir sind zum Kampfrichterlehrgang nach Gotha gefahren. Im TKV ist das eine Voraussetzung um den ersten Dan zu meistern.
Danke an Mitja Suck. Der Lehrgang hat viel Spaß gemacht.
Zum Karate verstehen gehört auch das verstehen, was die „Anderen“ tun.
Empfehlenswert!

Mitja Suck Lehrgang 14012018

Weihnachtsworkshop 2. Teil

Unsere letzte gemeinsame Trainingseinheit im Jahr, definitiv.

Wir üben noch einmal in Gruppen, was wir zur Prüfung zum 2. Dan zeigen wollen. Jetzt heißt es festigen, weiter automatisieren und weiter verstehen, was wir tun. Wir wollen unsere Niveau weiter erhöhen und uns realistischen Kampfsituationen nähern.
Karate do heisst in erster Linie Körperwahrnehmung und Achtsamkeit. So wie wir ein jedes Training beginnen und beenden, so wollen wir auch das Jahr beenden und wieder neu beginnen.
Entsprechend ist weiter unser Ziel Lockerheit und Gelassenheit beim Üben miteinander.
Jeder weiß was er ins neue Jahr mitnimmt und hoffentlich auch worauf es ankommt.
Nicht immer bedeutet Karate do Kampf gegen Gegner. Oftmals und je mehr wir üben erkennen wir, das wir selbst es sind, den wir „besiegen“ müssen.
Einige verstehen es gleich, andere lernen es noch … manch einer bleibt auf seiner Stufe stehen, weil er im Kopf (noch) nicht bereit ist.
Alles Gute für das neue Jahr.

Henri

Weihnachtsworkshop 1. Teil

So kurz vor Weihnachten noch eine Trainingseinheit … das ist genau das Richtige um den sogenannten Weihnachtsstress zu entgehen.
Danke an alle die da waren, coole Übungsatmosphäre und viel Spaß.

Egal ob Bassai Dai, Kanku Dai oder Empi, jeder wusste in seiner Gruppe was er noch verbessern muss um die nächste Hürde zu nehmen. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, andermal sind jedoch die Baustellen noch groß.

Jedoch genau das ist das Ziel im Karate do. Den für sich richtigen Weg erkennen und gestalten. Dann haben wir alles richtig gemacht.

Nächste Woche zweiter Teil … bis dahin ein schönes Weihnachtsfest …

 

Henri

Karate do meets Yoga

Karate do meets Yoga …
Unsere kleine Trainingseinheit, welche zeigt, wie nah sich beide Bewegungsformen sind.
Danke an Nadja, welche sehr speziell Formen gezeigt hat. Wir haben mitgemacht und waren wirklich gut vorbereitet für unser Training Karate do.
Und nachdem wir uns alle mühevoll unsere Pfunde abgearbeitet hatten gab es gleich wieder etwas oben drauf, Kekse Plätzchen sowie weitere Leckereien und auch die Tasse Glühwein sollte nicht fehlen.
Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und alles gute fürs neue Jahr.
Bleibt Gesund!
Euer Karate do TuS Jena Team.

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Kata verstehen …

Auf Facebook wurde ein interessanter Artikel gepostet.
Die Bunkai Blaupause von Jesse Enkamp

Er schreibt darin, dass 9 von 10 Vereinen nicht wirklich Bunkai üben. Meistens wird Kata geübt, massenweise Grundschule und Kumite.
Er schreibt weiter, dass wenn doch Bunkai im Zusammenhang mit der Kata trainiert wird, das Zufall ist, also das Anwendung überhaupt trainiert wird, oder wesentlich untergeordneter Inhalt ist.

Dann sind wir der Rest der 9 Vereine! Oder 1 von 10, bei denen das verdammt wichtig ist.
Das Verständnis von Kata entsteht im Kampf, imaginär und am Ende mit Partner, von stilisierten Situationen bis hin zum Freikampf in der Anwendung.
Wenn Ihr Euch Kata anschaut und vergeleicht, das mache ich immer wieder, dann könnt Ihr sehr gut erkennen, wer Kata nur „tanzt“ und wer Kata verstanden hat und seinen persönlichen Kampf zeigt.